Lernprozess geht weiter

Erster Heimspieltag der Leipzig/Schkeuditzer MFBC-Teams in der Regionalliga U 11 m Kleintor Staffel 2 am letzten Samstag in der SH der 68. Oberschule in der Breitenfelder Straße. Ein engagiertes Team der Eltern (spezieller Dank an die Dauerimbissstandbetreuerin Frau Kaßler!), dass den Imbiss bestückte und betrieb, von Kampfrichtern aus Herren 1 und U 15 (hier ein spezieller Dank an Laurenz Brendel, der den ganzen Spieltag vom Aufbau bis zum Ende unterstützte) und nicht zuletzt von jungen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern sorgte für einen reibungslosen Ablauf der inzwischen fast schon Mammutveranstaltung (7 Spiele mit 7 Teams).

Wie schon in der Wochenendvorschau angekündigt, blieb es punktemäßig für alle 3 MFBC -Teams sehr bescheiden, aber ein Lernprozess war durchaus erkennbar. So hatte zwar der MFBC Grimma gegen den SC DHFK keine Chance, aber gegen Weißenfels 2 (dass eigentlich die verkappte Mannschaft der Zukunft ist, ähnlich wie die jetzige Weißenfelser U 13) führte man pötzlich zur Pause 3:1. Leider konnte man dies dann nach der Pause nicht halten, sondern verlor noch 6:3. Schlimmer noch erwischte es unsere zweite Mannschaft, die ohne ihren schnellsten Mann 0:30 gegen den SC DHFK verlor. Doch im zweiten Spiel gegen Nebra erwachte plötzlich vor allem in der 2. Halbzeit das Selbstbewusstsein und man brachte die wesentlich größeren Archefighter sogar phasenweise in Bedrängnis. Höhepunkte dann die beiden Tore, so viele schoss das Team noch nie in einem Spiel.

Am ehesten konnte erwartungsgemäß die 1. Mannschaft des MFBCLeipzig/Schkeuditz mithalten. Entgegen sonstiger Gewohnheiten verschlief man dieses Mal das erste Spiel nicht. Gegen Chemnitz hielt man lange gut mit, vergab eine Reihe von Chancen und musste erst in der 2. Hälfte der 2. Halbzeit den Gegner ziehen lassen. Erwähnenswert vor allem, dass sich die Schekeuditzer „Fraktion“ immer besser eingewöhnt und dies auch mit einer gelungenen Kombination von Ben Noel Jaensch und Julius Kanis zum einzigen MFBC-Tor unter Beweis stellte.

Im abschließenden Spiel gegen Nebra rechnete man sich dann doch etwas aus, auch wenn die Quervergleiche der bisherigen Spiele dagegen sprachen. Doch schließlich waren im Gegensatz zum Spieltag in Chemnitz unsere Torfrau, die „Katze“ Fatima Wehbi, der Kapitän Levin Hirsch und William Rogalinski wieder mit an Bord, so dass das Team sogar mit 3 Reihen spielen konnte. Nach vielen ungenutzten chancen konnte man dann zum Ende der 1. Halbzeit eine 2:1 -Führung herausschießen,, die fast schon wie ein Sieg gefeiert wurde. Die Warnungen von Trainer Holger Saß in der Pause wurden wohl überhört, denn nach der Pause zog der Schlendrian ein. Nebra konnte das Spiel auf 2:4 drehen, was bei Trainer Saß zum kurzzeitigen aber heftiggen Verlust der Contenance führte. Doch schnell hatte er sich wieder im Griff und stellte in den letzten 3 Minuten auf die „rollende Reihe“ der besten Spieler um. Und wirklich, das Team kämpfte und spielte und schaffte durch John Deubner und Arvid Heistermann noch den Anschluss und den vieleumjubelten Ausgleich. In der Verlängerung spielten dann wieder die regulären Reihen, aber es tat sich dann nichts mehr und somit blieb es bei der im Endeffekt gerechten Punkteteilung. Das könnte am Ende vielleicht noch für die Teilnahme an den Playoffs reichen.

Die Tore für die MFBC-Teams schossen:

MFBC Grimma: Niklas Thieme; Fynn Sven Pöschke (2) und Florian Schöler
MFBC Leipzig/Schkeuditz 2: Sara Engelbrecht und ET
MFBC Leipzig/Schkeuditz 1: Julius Kanis, Jon Deubner (2), Erik Kaßler, Arvid Heistermann

hs

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