U15w am Ende „Vize“

Das Unwort des vergangenen Samstages bei der U15w hieß: Jugendweihe. Dies traf nicht nur auf unsere Mädels zu, sondern auch deren Halbfinalgegnerinnen der SG Landsberg/Elster. Auch diese hatten mit Personalmangel aufgrund dessen zu kämpfen – auch ihnen fehlte u.a. die Torhüterin, sodass diese durch eine Feldspielerin ersetzt werden musste. Bei unseren Mädels übernahm dies Lucy Sandner (und schon im Training fragte man sie, ob sie nicht „umschulen“ möchte, was sie jedoch vehement und dankend ablehnte). Elster setzte ihre beste Spielerin (!?) und zudem Torschützenkönigin (doppel !?) Johanna Zoberbier zwischen die Pfosten.

Da Lucy bei Leipzig nun auf dem Feld fehlte, musste sie durch die 10jährige Eileen Winter vertreten werden, welche ihre Sache – wiederholt – sehr gut machte und ihren Ehrgeiz auch erneut mit einem Tor fruchten ließ. Dies wohlbemerkt nach sofortiger Umsetzung eines taktischen Hinweises auf der Bank. Das Spiel lag zu jeder Minute in Leipziger Hand. Die SG kam nur selten gefährlich in unsere Hälfte, sodass ihnen am Ende nur zwei Tore gelangen; andere Chancen vereitelte Lucy im Kasten bravourös.

Auf Leipziger Seite erzielte Luisa Heuschkel nach bereits 12 Sekunden den ersten Treffer, ehe Virginia Kunkel und Marlen Kretzschmar mit jeweils einem Doppelschlag einnetzen konnten. Luisa erzielte vor der Pause noch das beruhigende 6:0, sodass dann auch das zweite Küken – Amelie Kürschner – noch zum Zuge kam und ebenfalls ein Tor beisteuern konnte. Kim Käseberg erzielte nach einem Überzahltor noch zwei weitere und Kapitänin Marlen tat es ihr gleich, sodass am Ende ein souveräner 13:2-Sieg zu Buche stand und man somit ins Finale der Playoffs einzog.

Nachdem Torfrau Justine Werner in den Erwachsenenkreis eingeweiht wurde, kam sie nach Weißenfels gedüst und verschob die Feier ihr zu Ehren um eine Woche, um ihr Team im Finale zu unterstützen. Die eine kam, die andere ging… Leipzigs Topscorerin Luisa Heuschkel reiste nach dem Halbfinale zu einer Jugendweihefeier ab und man musste somit ohne sie um Gold kämpfen.

Im zweiten Halbfinale setzte sich Wernigerode gegen Gastgeber Weißenfels durch und somit kam es zum – wohl zu erwartenden – Duell der beiden Erstplatzierten der Tabelle.

Aufgrund des Wegfalls von Luisa mussten die Blöcke nochmals etwas umgestellt werden und auch hier musste Eileen Winter wieder ran, da Coach Czerny ihre größeren Schützlinge nicht 40 Minuten zu 5t spielen lassen wollte/konnte. Auch in diesem Spiel zeigte sie wieder vollen Einsatz und spielte – im Rahmen ihrer Möglichkeiten – sehr gut. Allerdings machte sich in diesem Spiel der körperliche Unterschied deutlich sichtbar; was ihr jedoch natürlich niemand zu Vorwurf macht und machen kann. Das ist einfach so…

Zum Spiel:

Erst in der 10. Minute konnte ein Team ein Tor erzielen und es war unsere Kim Käseberg, welche auf Vorlage von Sara Mattheis einnetzen konnte. Knapp eine Minute nach dem Führungstreffer konnte Wernigerode ausgleichen – und das „Eine-Minute-Danach-Ding“ zog sich das gesamte Spiel über durch. In der 17. Spielminute der ersten Hälfte schossen gleich zwei Leipzigerinnen ein Tor – Kim Käseberg ins richtige, und Kapitänin Marlen beim Versuch es zu verhindern leider ins falsche. Und somit ging man mit einem 2:2-Unentschieden in die Pause.

Durch das Eigentor etwas geknickt, bedurfte es einiger Aufbauarbeit, um Marlen wieder auf Kurs zu bringen – sie fing sich jedoch und konnte (nachdem Wernigerode zwei weitere Treffer und somit auf 2:4 davon zog) in der 9. Minute ein Überzahltor erzielen und somit auf 3:4 verkürzen. Doch – wie bereits angekündigt – innerhalb der nächsten Spielminute stellte Wernigerode den 2-Tore-Abstand wieder her. Coach Czerny nahm dann zehn Minuten vor dem Ende Eileen Winter (geplant) aus dem Spiel und setzte auf ihre fünf erfahrerenen Spielerinnen, welche dann so durchwechselten. In der 16. Minute konnte Marlen Kretzschmar das 4:5 erzielen, doch – wie sollte es an dem Tag anders sein – nur 30 Sekunden später schoss die starke Wernigeroder Kapitänin Julia Diesener das 4:6.

Nun hütete auch die etwas trainingsgeschwächte Sara Matteis auf Leipziger Seite die Bank und man spielte nur noch zu 4t weiter. Und die Mädels kämpften und kämpften weiter… Coach Czerny nahm dann die letzten 1,5 Minuten auch Torfrau Justine Werner bei eigenem Ballbesitz raus und ersetzte sie durch die vierte Spielerin und dies trug auch Früchte – Lucy Sandner konnte 14 Sekunden vor Ende das 5:6 erzielen. Doch auch jetzt ließ der Fluch der Minute nicht Gnade walten und Wernigerode konnte vier Sekunden vor Abpfiff noch das nunmehr komplett entscheidende 5:7 erzielen und somit sicherten sie sich den „Meistertitel“ in dieser Altersklasse, da es – warum auch immer – keine DM in der U15 gibt. Unseren Mädels blieb am Ende nach souveräner Saison „nur“ der Vize, was jedoch unter diesen Voraussetzungen eine starke Leistung – vor allem im Finale – war und ist.

Lediglich die U14 und die U17 spielen den Deutschen Meister wie gewohnt aus.

Bei letzterem Event nimmt somit auch unsere U15w – verstärkt durch Annalena Daum und Elena Böttrich – teil und sinnt auf die Revanche am 10./11.06.2017 in und gegen Wernigerode. Wir werden sehen…

uc

Hier gehts noch zur Statistik…

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