Leider kannst du unsere Seite nicht in vollem Umfang nutzen.
Bitte erlaube Cookies und akzeptiere unsere Verwendung deiner Daten, indem du auf "Akzeptieren" im unteren roten Banner klickst.

Teuer verkauft aber mangelnde Chancenverwertung und Unerfahrenheit verhindert Finaleinzug

Letztes Wochenende war es endlich soweit! Das Pokalwochenende stieg in der heimischen Brüderstraße und die Mannen um Trainergespann Persson/Uosukainen trafen am Samstag im Halbfinale auf die Red Devils aus Wernigerode! Ein Halbfinale absolut auf Augenhöhe war für die Zuschauer, welches aus der gesamten Republik angereist waren, zu erwarten. Leipzig startete von Beginn an mit gewohnten drei Reihen und Lubentsov im Tor wohingegen Devils Trainer Gary Blume auf zwei Reihen setzte und die lettische Neuverpflichtung Svampe zum ersten Härtetest im Tor antreten musste!

Leipzig erwischte einen Start nach Maß, Anpfiff langer Ball zu Pousi, Drehung…Tor! Sechzehn Sekunden waren seit dem Anpfiff vergangen! Drei Minuten später, Kanta auf Bothe…2:0 und wieder drei Minuten später Pousi mit einer schönen Einzelaktion Verwirrung im Torraum der Harzer Hintermannschaft Eigentor…3:0! Leipzig um Kapitän Schuschwary dominierte in dieser Anfangsphase das Spiel, ein sicherer Spielaufbau, schnelle Tempogegenstöße und eine stabile Defensivarbeit machten es Wernigerode äußerst schwer ins Spiel zu kommen. Bis zur ersten Drittelpause blieb es beim 3:0, die mangelnde Chancenverwertung ist der einzige Punkt den sich die Leipziger zu diesen Zeitpunkt ankreiden lassen müssen!

Trotz klarer Ansprache in der Drittelpause wirkten die Leipziger Spieler zu Beginn des zweiten Drittels nicht mehr so gefestigt und stabil! Man spielte von hinten heraus nicht mehr mit dem Tempo und der Dynamik aus den ersten zwanzig Minuten! Nach vier Minuten und in Überzahl war es dann Wernigerodes Topscorer Granlund welcher die Lücke im Gehäuse von Lubentsov fand und zum 3:1 Anschlusstreffer einschob! Doch Leipzig agierte von nun an viel nachlässiger, nicht mehr so konsequent und gab den Harzern in den entscheidenden Situationen viel zu viel Platz. Vierzig Sekunden nach dem 3:1 folgte das 3:2, Krupička auf Kortelainen und die Zuschauer in der Halle merkten so langsam das aus dem erwünschten klaren Halbfinalsieg der Leipzig so schnell nix werden würde! Nach einem langen Ball von Ibold war es U19 Nationalspieler Mennigke der den Ball zum 3:3 Ausgleich verarbeitete!
Das Spiel glich von nun an einer Achterbahnfahrt, Hoch und Tiefs auf beiden Seiten und so war es Kapitän Schuschwary der in der vierzehnten Minute des zweiten Drittels zur 4:3 Führung stellte! Sinnbildlich für dieses Drittel und den Spielverlauf folgte dann der erneute Anschlusstreffer zum 4:4 trotz Überzahl der Leipziger Mannschaft! Abschluss Leipzig, Wernigerode schlägt den Ball raus, Kanta möchte den hohen Ball gekonnt gleich wieder in den Lauf mitnehmen, verschätzt sich und Granlund ist eiskalt da und netzt ein! Durch eine erneute Überzahl schafft es Leipzig aber kurz vor Ende des zweiten Drittels in Person von Bothe auf 5:4 zu stellen und mit einer Ein-Tore-Führung in die Pause zu gehen. Zufrieden konnte man aber nach diesen Drittel nicht sein!

Foto: Luigrafie – das starke Niveau vom Anfang des Spiel konnte leider nicht gehalten werden

Die Ansprache der Coaches fiel deutlich aus und Allen war klar das sie nochmal ein paar Prozente drauf legen mussten! Vorn erarbeitete man sich nun wieder vermehrt gute Chancen welche aber ungenutzt blieben da auch der Torhüter der Devils Karlis Svampe nun im Spiel war und ein ums andere Mal glänzend parierte und somit eine Vorentscheidung verhinderte. Als auch die zweite Überzahl in diesem Drittel ungenutzt blieb war allen Beteiligten klar, dass das eine ganz enge Kiste werden würde! So war es fünf Minuten vor Ende erneut Granlund welcher nicht entscheidend von Damm gestört werden konnte und zum 5:5 einschob! Leipzig bäumte sich nochmal auf und wollte die Entscheidung in der regulären Spielzeit herbeiführen doch es die Arbeit sollte verwehrt bleiben! Somit ging es in die Verlängerung!

Das Momentum auf ihrer Seite feuerten die Leipziger, um Topscorer Pousi, eine nach der anderen 100%igen Chance ab, jedoch war das Tor wie vernagelt und das Quäntchen Glück nicht auf Seiten der Messestädter! Doch auch die Devils fuhren in dieser Phase des Spiel noch ein zwei 100%ige Abschlüsse ein welche aber entweder das Aluminium fanden oder durch Lubentsov pariert wurden! Zehn Minuten Verlängerung, kein Golden Goal…also musste das Penaltyschießen her!

Es ging hin und her…verschossen, gehalten und verwandelt, Alles war dabei und so war es Kortelainen für die Red Devils Wernigerode der im siebten Penalty für seine Mannschaft die Entscheidung fand und Lubentsov überwand!

Was bleibt hängen nach so einem Spiel? Leipzig zeigte zu Beginn dass sie absolut in der Lage sind zu dominieren und schnelles kompromissloses Floorball zu spielen, man spielte defensiv stark, agierte nach vorn kreativ und zügig und konzentrierte sich nur auf die Basics des Spiels! Jedoch mit dem Verlauf des Spiels machte den Spielern ihre eigene Unkonzentriertheit, zum Teil auch Nervosität und Unerfahrenheit einen Strich durch die Rechnung und man verlor zunehmend die Kontrolle! Ebenfalls muss man die Verwertung aus den vorhandenen Überzahlspielen ankreiden, denn solche Situation können enge Spiele, wie dies eins war, entscheiden! Man hat also genug Arbeit vor der Brust will man in knapp drei Wochen im Halbfinalshowdown überzeugen.
Nichtsdestotrotz verkaufte man sich teuer vor heimischen Publikum. Man darf gespannt sein ob man in 2,5 Wochen erneut auf Wernigerode treffen wird, dann im Halbfinale der Floorball Bundesliga.

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle nochmal raus an alle Helfer und Helferinnen die dieses Event zu dem Erfolg gemacht haben! Die Atmosphäre, die Spiele und die Organisation waren Werbung für unseren Sport und sollten in den Ligabetrieb und Alltag des Vereins übernommen werden! An dieser Stelle auch Gratulation an den TV Lilienthal die in einem hochklassigen Finale verdient den Titel holten und an unsere Damen des MFBC Grimma welche in einem über weite Teile sehr spannenden Damenfinale zum Schluss das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite hatten und den Titel verteidigten…Glückwunsch!

.
Leider kannst du unsere Seite nicht in vollem Umfang nutzen.
Bitte erlaube Cookies und akzeptiere unsere Verwendung deiner Daten, indem du auf "Akzeptieren" im unteren roten Banner klickst.
×

Unsere Homepage verwendet Cookies und eingebettete Inhalte um herauszufinden, was Ihr über den MFBC lesen möchtet und wir unsere Onlinepräsenz verbessern können. Weitere Informationen dazu und wie wir Eure Daten verwenden.

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen