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Zum Sieg gekrampft – Der Härtetest für das Final 4

Floorball, Damen, Bundesliga:

MFBC Grimma gegen Dümptener Füchse:   8:5 (2:1, 4:2. 2:2)

Mit den Dümptener Füchsen gab sich am letzten Sonntag der Tabellendritte der Damen-Bundesliga in der Muldentalhalle zu Grimma die Ehre. Die Füchsinnen hatten am Tag zuvor im Spiel gegen den UHC Sparkasse Weißenfels mit 2:12 eine herbe Klatsche hinnehmen müssen. Für den Grimmaer Trainerstab war klar, dieser Niederlage folgt eine entsprechende Reaktion; eine Rehabilitation in Sachen „wir sind wesentlich besser“.

Sind sie auch, die Füchsinnen. Grimma hatte bis auf Annalena Daum den gesamten Kader zur Verfügung und startete furios. Innerhalb von 25 Sekunden stand es durch Tore von Elena Böttrich und Kapitänin Sabine Wagner 2:0. Aber wie es oftmals bei einem solchen Start ist, die spielerische Begeisterung hält nicht lange vor. Im Kopf passiert anscheinend viel – und zwar in die falsche Richtung. Es gelang nicht, das taktische Korsett beizubehalten. Das Grimmaer Spiel verflachte zusehend, gerade weil man sich wenig an taktische Vorgaben hielt. So war es folgerichtig, dass in der 16. Minute der Anschlusstreffer fiel.

Im 2. Spielabschnitt bewegte sich wenig. Dümpten spielte beherzt auf, insbesondere auch sehr körperbetont bis an die Grenze des Erlaubten. Das Schiedsrichterduo Toni Smeilus und Christian Fritzsche ließ hier viel laufen. Als dann doch eine Strafe wegen Stoßens gegen Dümpten ausgesprochen wurde, konnte Grimma die Überzahl nutzen. Charlotte Rüssel schob zum 3:1 ein (28.). Die Reaktion der engagierten Gäste folgte prompt. 20 Sekunden später konnte Dümpten erneut den Anschlusstreffer erzielen. Die Fehleranalyse wird sicherlich in den nächsten Tagen folgen.  Mit einer Energieleistung konnte Anne-Marie Mietz Mitte des 2. Drittels den Vorsprung wieder ausbauen. Gegen Ende des Mittelabschnitts zogen die Wikingerinnen spielerisch an. Die Konzentration hoch, ein besserer Spielfluss und ein Portion Glück und Grimma baute mit zwei Toren von Hannah Götze und Stefanie Reinhardt den Vorsprung auf 6:3 aus.

In der Pausenansprache forderte Headcoach Ralf Kühne erneut, sich wieder mehr an die taktischen Vorgaben zu halten. Gerade das Auslösen durch die Mitte funktionierten nicht oder es wurden situationsbedingt  falsche Entscheidungen getroffen, so dass es Dümpten sehr leicht gemacht wurde, mittels Konter auch Tore zu schießen. Das Spiel war im Schlussabschnitt noch nicht mal 20 Sekunden alt, als ein solcher Fehler zu einem erneuten Konter und damit zum vierten Gegentreffer führte. In der Folge wogte das Spiel hin und her. Es war letztendlich ein sehr hektisches und zerfahrenes Spiel, in dem Grimma nur phasenweise seine spielerischen und taktischen Vorteile zur Geltung bringen konnte. Hinzu kamen dann auf Grimmaer Seite 2 Strafen  für Maudrich und Reinhardt wegen Stoßens, die Grimma aber gut runterspielen konnte. Das Spiel wurde dann nochmals spannend, als Jana Baccus ihr drittes Tor auf Dümptener Seite schoss (55.). Die Folge war kein auseinanderbrechen sondern es gelang das Spiel etwas besser zu bestimmen  und weniger Fehler zu machen.

Der Trainer der Dümptenerinnen nahm zwei Minuten vor Schluss seine Auszeit und in deren Folge die Torfrau gegen eine sechste Feldspielerin herausgenommen wurde. 6 gegen 5, da war doch etwas? Das ging in Weißenfels schief aber in Grimma war es der Schlüssel zum endgültigen Erfolg. Die Dümptenerinnen kamen nicht richtig zum Zug. Grimma spielte diese Unterzahl viel besser als vor einer Woche. Durch zwei Empty Net Tore von Daniela Kolbe und Mietz gelang am Ende ein standesgemäßes 8:5. Für das Final4 gibt es allerdings noch viel Arbeit. Diese dürfte sicherlich mehr im Kopf zu leisten sein, da es immer mal an der Umsetzung der taktischen Vorgaben mangelt.

Die Generalprobe für das große Halbfinale gegen den UHC Sparkasse Weißenfels im Pokalwettbewerb ist am 02.03.2019 in München. Dort spielt Grimma sein vorletztes Meisterschaftsspiel in der Vorrunde. Mit dem Sieg gegen Dümpten konnte der 1. Platz wieder gesichert werden. Vorausgesetzt man gewinnt in München, ist dieser dann auch gesichert, was wiederum das Heimrecht in den entscheidenden 3. Spielen in den Playoffs um die Deutsche Meisterschaft sichert.

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