Dümpten
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Dümpten
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MFBC
MFBC

Torschützen MFBC

1.Drittel:
3:49 0:1 Hannah Götze

3.Drittel:
8:25 2:2 Alexandra Kürth
15:02 2:3 Luisa Heuschkel (Tiffany Küttner)

Nach dem Pokal aus im Halbfinale mussten die MFBC-Damen am vergangenen Wochenende zum Spitzenreiter der Damen-Bundesliga, den Dümptener Füchsen. Nur 7 Punkte im Gepäck und ein nicht zu den Playoffs berechtigender Platz 5 in der Tabelle machte das Reisen schwer. Will man noch die Playoffs erreichen, müssen jetzt Punkte her. Und das gegen bisher ungeschlagene Mühlheimerinnen.

Den Füchsinnen merkte man die lange Spielpause an, da Ausfälle wegen Wetterkapriolen und Corona den Spielbetrieb lahm legte. So kam es zu Abspielfehlern. Einen nutzte Hannah Götze und stürmte auf das Tor Hausherrinnen, netzte zur Führung ein (4.). Ein typisches Götze-Tor, dass nach Aussage von Co-Trainerin Alexandra Nickel, eigentlich nicht fallen darf. Der MFBC – ohne Kapitänin Charlotte Rüssel, Wiebke Richter, Lisabeth Klaus und Annalena Daum angereist – setzte auf altbewährte Tugenden. Es wurde von Anfang körperlich gespielt, die Zweikämpfe gesucht und die Schüsse der Gegnerinnen geblockt. Dazu hatte man mit Julia Bran eine starke Torfrau in der Rückhand. Diese Gangart konnten die Gäste bis zum Ende beibehalten. Das man auch aus Drucksituationen gut auslösen kann, zeigten die Wikingerinnen ebenfalls von Beginn an. Das war zuletzt im Pokal-Halbfinale gegen Hamburg ein Manko.  Dem Götze-Tor wurde viel gekämpft, aber spielerisch von beiden Seiten wenig geglänzt. Die Schiedsrichter vergaben auch Zwei-Minuten-Strafe gegen Sarah Hecht (16.) und gegen Lydia-Sophie Curth (19.). Die zweite Strafe überstanden die Gäste nicht. Jana Baccus erzielte 52 Sekunden vor dem Drittelpfiff den Ausgleich.

Mitte des zweiten Drittels stellte der MFBC schnell auf zwei Linien um. Aber beide Teams neutralisierten sich weitgehend. Es wurde weitergekämpft, die Zweikämpfe gesucht, Druck ausgeübt und auch eine gewisse körperliche Präsenz gezeigt. Dümpten setzte viel auf Pressing. Aber sobald sich Anne-Marie Mietz in die Defensivarbeit einschaltet und den Ball übernahm, gingen die Hausherrinnen aus dem Pressing. Damit nahm Mietz oftmals den Druck aus dem Spiel. Das nahm den Dümptenern immer wieder den Schneid. Die bisher beste Leistung nach dem Comeback vor einigen Wochen. Es kamen dadurch auch wenig Abschlüsse auf das Gehäuse von Julia Bran, die nach ihrem Comeback immer mehr Sicherheit im Tor des MFBC ausstrahlt.

Das Schlussdrittel begann wie es nicht beginnen sollte. Nach einer Minute und sechs Sekunden übernahm Dümpten die Führung. Einer der wenigen Ballverluste in der Ecke wurde schnell in die Mitte ausgelöst. Diesmal gingen jedoch bei den Wikingerinnen nicht die Köpfe herunter. Man hatte auch nicht das Gefühl, dass nunmehr das Spiel abgeschenkt wurde. Es wurde an den gezeigten Tugenden festgehalten und so kam es in der 49. Minute zum Ausgleichstreffer durch Alexandra Kürth. Auf Pass von Tiffany Küttner, die noch im Pokalspiel unglücklich agierte, gelang dann einer Nachwuchsspielerin der Siegtreffer. In der 56. Minute erzielte Luisa Heuschkel die vielbejubelte Führung. Auch in den verbleibenden Minuten zeigten die Gäste eine starke Defensivleistung. Die Füchsinnen nahmen eine sechste Feldspielerin zu Gunsten der Torhüterin herein. Alles oder nichts – nichts.  Der MFBC verteidigte die Führung bis zum Schlussdrittel. So konnten drei wichtige, auch nicht unbedingt erwartete, Punkte aus dem Ruhrgebiet mitgenommen werden. Nunmehr wird der Kampf um Platz 4 wieder richtig spannend. Der MFBC muss noch mit Hamburg und Weißenfels gegen zwei Große antreten. Hier müssen Punkte gezogen werden. Die Partie bei den Sternen in München muss zu drei Punkten, da der MFBC klarer Favorit ist. Und am kommenden Sonntag kommen schon die Red Devils aus Wernigerode. Hier gilt es sich für die klare Niederlage im Harz zu revanchieren. Wichtige drei Punkte gegen einen unmittelbaren Konkurrenten um die Playoffs werden zudem vergeben. Mit der Leistung aus Dümpten ist es möglich, auch hier weitere Punkte auf der Habenseite zu verbuchen. Da geht noch was!

Bleibt nur noch Annalena Daum gute Besserung zu wünschen, die sich aus dem Pokalwochenende mit einer Knieverletzung verabschiedete.

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MFBC Leipzig/Grimma

[T] Julia Lucia Bran, Jasmin Maudrich, [C] Alexandra Kürth, Kim Käseberg, Annina Missikewitsch, Lisa Glaß, Hannah Götze, Virginia Kunkel, Tiffany Küttner, Lisa Raunest, Sarah Hecht, Luisa Heuschkel, Yvonne Rädler, Lydia-Sophie Curth, Anne-Marie Mietz, Elena Böttrich, [T] Alexandra Nickel

Titelbild:
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