Nach dem überzeugenden 15:3-Auswärtssieg in München steht für die MFBC Herren am 5. Spieltag die nächste Aufgabe auf dem Programm. In der heimischen Sporthalle Dösner Weg empfangen die Leipziger die Red Hocks Kaufering. Der Aufsteiger wartet noch auf den ersten Saisonsieg, hat bislang aber vor allem defensiv auf sich aufmerksam gemacht.
Die Red Hocks sind mit vier Punkten aus den ersten vier Spielen noch ohne Sieg. Gleichzeitig stellt Kaufering mit lediglich 20 Gegentoren die viertbeste Defensive der Liga. Zum Vergleich: Offensiv hat der Aufsteiger bislang zehn eigene Treffer erzielt. Dass die Red Hocks durchaus unangenehm zu bespielen sind, zeigte sich bereits am ersten Spieltag. Gegen den SC DHfK Leipzig musste sich Kaufering nur knapp mit 4:5 geschlagen geben. Anschließend ging es gegen den ETV Hamburg, Berlin und Schenefeld – drei weitere anspruchsvolle Aufgaben zum Start in die Bundesliga. Der Kader des Aufsteigers ist jung, wird aber von erfahrenen Spielern wie Tobias Hutter ergänzt. Topscorer der Red Hocks ist aktuell Johannes Probst.
Eine besondere Verbindung gibt es auch auf Leipziger Seite: Benedikt Richardon wechselte vor der letzten Saison von Kaufering zum MFBC und ist inzwischen fester Bestandteil des Leipziger Teams. Im direkten Duell trifft er damit auf seinen ehemaligen Verein.
Für die MFBC Herren geht es derweil darum, den Schwung aus den ersten Spielen mitzunehmen. Nach 4 Siegen zum Saisonstart und dem deutlichen Erfolg in München ist das Team weiterhin ungeschlagen. Gerade das 15:3 beim Aufsteiger hat dem verjüngten Kader zusätzlichen Auftrieb gegeben. Der MFBC will vor heimischem Publikum den nächsten Dreier einfahren und seine Serie ohne Niederlage fortsetzen. Dabei dürfte es vor allem darauf ankommen, gegen die bislang defensivstarken Kauferinger geduldig zu bleiben und die eigenen Chancen konsequent zu nutzen.
Bevor die Herren am 5. Spieltag um wichtige Bundesliga-Punkte kämpfen, gibt es bereits im Vorfeld Pokalaction: Um 13 Uhr empfängt die zweite Herren des MFBC die Mannschaft aus Döbeln.
Bild: Andre Mühle




