Sieg mit einem Buzzer-Beater

26.01.2022
https://floorball-mfbc.de/wp-content/uploads/2022/01/Logo_Tuebingen-Feuerbach-160x160.png

4          |          5

https://floorball-mfbc.de/wp-content/uploads/2020/07/Logo-MFBC-160x160.png

Mit einem Buzzer-Beater durch Jasmin Maudrich qualifizierten sich die MFBC-Damen die Pokalendrunde Final 4 ab dem 5.März in der Berliner Max-Schmeling-Halle. Damit geht der Traum von der Pokalverteidigung weiter, da der MFBC diesen Pokal bereits 2018 und 2019 gewonnen hat. Und die Wikingerinnen sind durchaus mit derart knappen Ergebnissen vertraut. Durch einen Buzzer-Beater durch Sophie Kühne konnte der Erzrivale vom UHC Sparkasse Weißenfels mit einem feinen 2:1 Erfolg im Kampf um die Deutsche Meisterschaft 2015 bezwungen werden. Eine Sekunde vor dem Ende wurde das Spiel entschieden – ein Buzzer-Beater. Am vergangenen Samstag war es wieder so weit, dass ein solcher finaler Akt eine Sekunde vor Ende des Spieles den Einzug in die Pokalendrunde Final 4 bescherte. Die SG Tübingen/Feuerbach war bereits 2019 in Leipzig im Halbfinale des Final 4 aktiv. Trotzdem waren die Muldenstädterinnen klarer Favorit. In Ihrer heimischen Halle setzten sie auf Engagement und konnten bereits nach 35 Sekunden durch Barbara Bleines in Führung gehen. Ein nicht unhaltbarer Schuss hoppelte ob des etwas unebenen Bodens durch die Beine von Goalie Greta Wagner. Durch zwei Tore von U19-Nationalspielerin Kim Käseberg konnten die Gäste das Spiel drehen (4./15.). Käseberg machte, was ihr die Trainer mit auf den Weg gaben. Sie stand dann halt in der Box, um den zweiten Ball doch zu versenken. Mit einer knappen Führung ging es in die Dittelpause. Nach Wiederanpfiff gelang Kapitänin Charlotte Rüssel das wichtige 3:1. Aber erneut war es dann Bleines und Salome Plewa die den Spielstand egalisierten (11./14.). Zwei Fernschüsse fanden den Weg in den Kasten von Wagner. Es stellt sich die Frage, in wieweit die Feldspielerinnen ihre Torfrau durch den aktiven Versuch unterstützen, solche Fernschüsse zu blocken. Im Schlussdrittel waren es erneut Käseberg und dann Bleines, die das Ergebnis auf 4:4 hochschraubten. Beide Spielerinnen waren mit drei zählbaren Treffern die Shooter ihrer Teams. Aber Best Player war die heimische Astrid Frohlund-Hägg. Das spricht auch eine klare Sprache zum eigentlichen Spielverlauf. In einem doch sehr einseitigem Match mit erheblichen Feldvorteilen und Torabschlüssen zugunsten der MFBC- Damen stand die Tübinger Torfrau immer wieder im Mittelpunkt. Mit 53 zu 13 Abschlüssen auf das Tor der Heimmannschaft konnten sich die Wikingerinnen ihre Vorteile auch unterlegen. Die Chancenverwertung bleibt wieder ein Thema, die besser werden muss. Mit einer besseren Chancenverwertung kommt es nicht dazu, dass am Ende es zu einem der- art knappen Resultat kommt. Bleines hatte den Ausgleich 63 Sekunden vor Abpfiff erzielt. Dieses Momentum führt manchmal dazu, dass der Außenseiter nochmals die zweite Luft bekommt und mit einem Lucky- Punch am Ende das Spiel doch für sich entscheidet. Am Ende war es allerdings die Ex-Weißenfelserin Maudrich, die eine Sekunde vor dem Abpfiff das Licht für das Heimteam ausknipste. Damit stehen die Muldenstädterinnen erneut in der Pokalendrunde Final 4.

Bisher haben sie die Pokalendrunde, die seit 2011 für die Damen ausgetragen wird und deren erste Siegerinnen sie waren, nicht verpasst. Nunmehr warten alle gespannt auf die Auslosung der Halbfinalspiele. In der Auslosung sind nur noch harte Brocken, wie der UHC Sparkasse Weißen- fels, die Dragons Bonn und der ETV Ladys Piranhhas Hamburg. Interessant ist dabei, dass die Hamburgerinnen, durch das Fachmagazin Floorball-Mag als Geheimfavorit in dieser Saison gehandelt, den aus- gerufenen Titel-Aspiranten Dümptener Füchse in einem spannenden Spiel aus dem Pokalwettbewerb schossen. Für Grimma bedarf es einer erheblichen Leistungssteigerung im Bereich der Offensive, will man zum drittel Mal hintereinander den Pokalsieg feiern. Mut macht dabei, dass zwei starke Offensivkräfte wieder aktiv eingreifen werden. Elena Böttrich wird wieder zur Mannschaft stoßen. Und Anne-Marie Mietz wird ihr Comeback in den nächsten Spielen feiern. Das Ziel ist klar formuliert. Der Trainerstab um Headcoach Erik Schuschwary will den Pokal verteidigen. Die Mannschaft . . . . natürlich auch.

Kader

MFBC Leipzig/Grimma:
Jasmin Maudrich, Alexandra Kürth, Kim Käseberg, Annina Madelena Missikewitsch, Lisa Glaß, Hannah Götze, Virginia Kunkel, [C] Charlotte Rüssel, Tiffany Küttner, Lucy Sandner, Lisa Raunest, Annalena Daum, Sarah Hecht, Luisa Heuschkel, [T] Alexandra Nickel, Yvonne Rädler, Lydia-Sophie Curth, Lisabeth Klaus, Wiebke Richter, [T] Greta Wagner

1. Drittel:

00:35 Tor 1:0 Barbara Bleines (Sarah Olfe) SG Tübingen / Feuerbach
03:10 Tor 1:1 Kim Käseberg (Wiebke Richter) MFBC Leipzig/Grimma
14:06 Tor 1:2 Kim Käseberg MFBC Leipzig/Grimma
16:38 Strafe 2′ (unkorrekter Abstand) Kim Käseberg MFBC Leipzig/Grimma

2. Drittel:

03:46 Tor 1:3 Charlotte Rüssel (Sarah Hecht) MFBC Leipzig/Grimma
09:14 Strafe 2′ (Wiederholte Vergehen) Kim Käseberg MFBC Leipzig/Grimma
10:11 Tor 2:3 Barbara Bleines SG Tübingen / Feuerbach
13:39 Tor 3:3 Salome Plewa SG Tübingen / Feuerbach

3. Drittel:

15:42 Tor 3:4 Kim Käseberg (Charlotte Rüssel) MFBC Leipzig/Grimma
18:57 Tor 4:4 Barbara Bleines (Charlotte Wenner) SG Tübingen / Feuerbach
19:59 Tor 4:5 Jasmin Maudrich MFBC Leipzig/Grimma

Auszeiten:
SG Tübingen / Feuerbach 14:54 / III

Titelbild:
Copyright – MFBC

Floorball Sachsen

Floorball Deutschland

International Floorball Federation

Unsere MFBC-Homepage verwendet Cookies und eingebettete Inhalte. Genauere Information entnehmen sie bitte unteren Datenschutzrichtlinien. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen