Tabellenführer trifft auf ambitionierten Aufsteiger

23.01.2026

Am kommenden Spieltag der 1. Floorball Bundesliga reist der MFBC Leipzig in die MBS Arena nach Potsdam. Dort wartet mit dem SC Potsdam ein Aufsteiger, dessen Saisonverlauf bislang zwar schwierig war, dessen Potenzial jedoch jederzeit spürbar ist. Für den MFBC geht es darum, den Schwung aus dem erfolgreichen Doppelwochenende mitzunehmen und die Tabellenführung zu verteidigen.

Topspiel und Stadtderby

Der SC Potsdam hatte als Neuling in der Bundesliga bislang einen schweren Stand. Trotz vieler enger Phasen und ordentlicher Offensivleistungen konnte sich das Team nur selten belohnen. Gerade die Defensivarbeit erwies sich in mehreren Spielen als Achillesferse – insgesamt musste Potsdam bereits 115 Gegentore hinnehmen.

Dabei ist das spielerische Potenzial unübersehbar. Vor allem offensiv bringt der SCP viel Qualität mit, nicht zuletzt durch mehrere ausländische Verstärkungsspieler, die das Spieltempo hochhalten und für kreative Momente sorgen. Dreh- und Angelpunkt im Angriff ist Janne Makkonen, der mit 27 Scorerpunkten zu den auffälligsten Akteuren der Liga zählt und jederzeit in der Lage ist, Spiele zu entscheiden. Dass Potsdam trotz dieser individuellen Klasse noch nicht konstant punkten konnte, zeigt, wie schmal der Grat in der Bundesliga ist.

Interessant: Rein offensiv trennen Potsdam und den MFBC aktuell nur drei erzielte Tore – der große Unterschied liegt bislang klar in der Defensive.

MFBC will Konstanz finden

Der MFBC reist als Tabellenführer nach Brandenburg und konnte am vergangenen Wochenende mit fünf Punkten aus zwei Spielen ein starkes Ausrufezeichen setzen. Gleichzeitig bleibt ein Thema präsent: der Spielstart. Zu häufig musste der MFBC in dieser Saison Rückstände aufholen und seine Comeback-Qualitäten unter Beweis stellen. So beeindruckend diese Mentalität auch ist – gegen ein Team wie Potsdam, das offensiv viel Durchschlagskraft besitzt, soll der Fokus klar darauf liegen, von Beginn an präsent zu sein, das Spiel früh zu kontrollieren und nicht erneut unnötig Druck aufzubauen.

Entscheidend wird sein, ob es dem MFBC gelingt, die Potsdamer Offensive früh zu stören und gleichzeitig die eigene Spielkontrolle im Ballbesitz durchzuziehen. Mit einem stabilen Start, klaren Abläufen und konsequenter Chancenverwertung soll der nächste Schritt in Richtung Konstanz gemacht werden. Potsdam hingegen wird alles daransetzen, dem Spitzenreiter mit Tempo, Mut und individueller Klasse Probleme zu bereiten – gerade vor heimischer Kulisse.

Die Rollen sind auf dem Papier verteilt, doch die Bundesliga hat in dieser Saison mehrfach gezeigt, wie schnell sich Spiele drehen können. Für den MFBC gilt es daher, die Favoritenrolle anzunehmen, ohne die Aufgabe zu unterschätzen. Ziel ist klar: die Tabellenführung behaupten und den positiven Trend bestätigen – diesmal idealerweise ohne Umwege.

Bild: UHC Weißenfels

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