Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin

24.01.2023

Am Samstag, dem 21.01.2022 galt es die letzte Hürde vor dem Einzug in das Final 4 Anfang März zu meistern. Das Losglück bescherte für das Pokalviertelfinale den Damen des MFBC ein Spiel vor heimischer Kulisse in der gut gefüllten Brüderhalle. Als Gegnerinnen reisten die Damen des FC Stern München aus dem Süden des Landes an.

Das Ziel lautete als eines der 8 besten Teams Deutschlands nach Berlin zu fahren und dort um den begehrten Pokal zu kämpfen.
Die Leipzigerinnen begannen das Spiel gewohnt konzentriert und abschlussstark. Die erste Torschussmöglichkeit ließ nicht lang auf sich warten, dennoch brachte Nathalie Berger nach Vorlage von Heuschkel erst in der 9. Minute des ersten Drittels die Gastgeberinnen mit einem sehenswerten Treffer in Führung. Über das gesamte Drittel hinweg war es möglich, den Münchnerinnen das Spiel des MFBC aufzudrücken. Lange Ballbesitzphasen ermöglichten es, sich die Gegnerinnen zurecht zu legen und Räume zu schaffen. Doch trotz der zahlreichen Abschlusschancen sollte der Ball nicht über die Torlinie. Eine Zeitstrafe gegen die Münchnerinnen kurz vor Ende des Drittels sollte eine gute Überzahlmöglichkeit schaffen. Wenige Sekunden vor Pausenpfiff konnte Maudrich (Böttrich) diese nutzen und baute die Führung zum 2:0 aus.

Im Zweiten Drittel sollten die erspielten Chancen vor dem gegnerischen Tor effektiver genutzt werden. Der Treffer von Rüssel (Götze) in der 3. Minute ließ auf weitere hoffen. Wenige Sekunden später sah Rädler die nachgerückte Eileen Winter, welche aus dem linken Halbfeld abzog und den gelochten Ball in das lange obere Eck schlug. Eine, angesichts der zahlreichen Chancen, ausbaufähige 4:0 Führung stand für die Gastgeberinnen zu Buche. Im weiteren Verlauf des Drittels gelang es keine weiteren Treffer im Gehäuse der gegnerischen Torfrau unterzubringen. Geschuldet war dies hauptsächlich kleinen technischen Unsauberkeiten. 2 Minuten vor Ende des Zweiten Drittels galt es eine Unterzahlsituation zu überstehen, bedingt durch die ausgesprochenen Zeitstrafe gegen Kürth wegen Stockschlags. Durch gute Defensivarbeit war es möglich, die Unterzahl ohne Gegentreffer zu überstehen und zudem selbst Chancen zu erarbeiten, welche jedoch unbelohnt blieben.

Das letzte Drittel war geprägt von Ballwechseln zwischen beiden Mannschaften und zahlreichen Torabschlüssen der Leipzigerinnen, die stets an der starken Torhüterin der Münchnerinnen scheiterten. Eine der wenigen Kontersituationen, die gegen die Leipzigerinnen gefahren wurden, konnte nicht unterbunden werden und so gelang es den Damen aus dem Süden, Torhüterin Justine Werner zu überwinden und einen Treffer zu verbuchen. Unbeeindruckt zeigten sich die Leipzigerinnen weiterhin selbstbewusst und gefährlich in der Offensive. Durch hohes Pressing kreierten die Leipzigerinnen immer wieder gefährliche Torchancen, jedoch ließ ein weiterer Treffer volle 18 Minuten des letzten Drittels verstreichen, ehe Klaus (Wagner) den Ball über die gegnerische Torlinie schob.
Der Endstand von 5:1 für die Leipzigerinnen ließ die Hoffnung auf das Erreichen des Halbfinals wahr werden. Mit dem Sieg über die Münchnerinnen heißt es: Es geht Anfang März nach Berlin in die Max-Schmeling Halle!

WOMAN OF THE MATCH: EILEEN WINTER

Eileen Winter wurde durch ihre gute Leistung im Spiel und einen sehenswerten Schuss in den Winkel zur Spielerin des Spiels gewählt.

AUSBLICK

In knapp 3 Wochen heißt es dann: dieselbe Zeit, derselbe Ort, dieselben Gegnerinnen.

Am 12.02.2023 werden die Münchnerinnen erneut in die Messestadt reisen, um in der Brüderhalle weitere Punkte in der regulären Saison zu sammeln und sich vom letzten Tabellenplatz abzusetzen. Für die Leipzigerinnen gilt es jede Spielbegegnung als Vorbereitung für das näher rückende Final 4 zu nutzen. In den nächsten Wochen werden die Trainingseinheiten darauf ausgelegt sein, mit weiteren Siegen den 2. Tabellenplatz erneut zu erobern und mit den gewonnenen Erkenntnissen einen wichtigen Grundstein für die Halbfinalpartie des Final 4 zu legen.

Als Halbfinalgegnerinnen der Leipzigerinnen wurden die ETV Lady PiranHHas Hamburg gezogen. Mit der Damenmannschaft aus dem hohen Norden gilt es noch eine offene Rechnung nach dem Halbfinalresultat des vergangenen Jahres zu begleichen.

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HIGHLIGHTS

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MFBC LEIPZIG/GRIMMA

Jasmin Maudrich, Alexandra Kürth, Pauline Könze, Emily Wagner, Virginia Kunkel (K), Charlotte Rüssel, Yvonne Rädler, Nathalie Berger, Luisa Heuschkel, Julia Bran (T), Justine Werner (T), Lisa Glaß, Lisabeth Klaus, Anne-Marie Mietz, Elena Böttrich, Amelie Kürschner, Eileen Winter, Kim Käseberg, Hannah Götze, Lydia Curth, Elena Böttrich

Titelbild: André Mühle

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